Vietnam Reisetipps

12 Vietnam ReisetippsVietnam Reisetipps: 12 Tipps für mehr Reisespass

Diese 12 Tipps solltest du kennen, bevor du aus dem Flieger steigst und dein Vietnam-Abenteuer beginnt. Vor allem, wenn du zum ersten Mal nach Vietnam reist und noch wenig weisst, über das Land und die Menschen dort. Vielleicht bist du auch zum ersten Mal in Asien unterwegs – dann sind diese Vietnam Reisetipps, umso hilfreicher für dich.


1. Abenteuer Strasse überqueren

Die Strassen in den grösseren Städten sind chronisch verstopft. Mopeds, Mopeds, wenige Fahrradfahrer, viele Autos, nochmals Mopeds – es ist chaotisch, und das ist noch gelinde ausgedrückt. Vor allem in Hanoi und Ho Chi Minh City (Saigon) sind die Strassen voooll.

Das Abenteuer beginnt, wenn man als Fussgänger die Strasse überqueren möchte. Wichtig dabei ist: Aufmerksam auf den Verkehr achten, eine Lücke ausmachen, langsam los gehen, den Mopedfahrern in die Augen blicken, berechenbar bleiben, also immer nur vorwärts gehen oder kurz stehen, wenn es nicht anders möglich ist, doch NIE zurück gehen. Das Gute ist (und anders würde es wahrscheinlich auch nicht funktionieren), dass die Mopedfahrer sehr aufmerksam sind – sie achten auf den Verkehr und auf andere Verkehrsteilnehmer (sprich: Dich).


2. Take it easy

In Asien klappt alles immer und irgendwie. Wir haben das so auch schon in Thailand, Laos & Co. erlebt – und es wurde in Vietnam auf ein Neues bestätigt. Jeder hat einen Cousin, Freund oder Bekannten, der weiterhelfen und unterstützen kann, wenn er es selbst nicht kann. Und es ist grandios, wie gut alles immer klappt.

2a. Doch Holzauge bleib wachsam

Vor allem in grösseren Städten, den Preis IMMER vorher verhandeln. Und erst einsteigen, wenn beide mit dem Preis einverstanden sind. Das hilft, Scherereien am Ende zu vermeiden.


3. Lächeln hilft

Ein freundliches Lächeln öffnet Herzen und schafft Verbindungen – trotz vielleicht existierender Sprachbarrieren. Viele Vietnamesen sprechen zumindest einige Brocken Englisch. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit.


4. Cook it, peel it or don’t eat it

Also koche es, schäle es oder esse es nicht – dieser Spruch, so alt er auch schon sein mag, hat nichts an Gültigkeit verloren. Falls es dich doch mal erwischt hat, hilft deine gut ausgestattete Reiseapotheke weiter. Vorsicht ist vor allem auch bei Eiswürfeln geboten. Diese kalten Gesellen kommen gerne auch mal versteckt daher – in einem leckeren Cocktail, einem erfrischenden Smoothies oder einem gesunden, frisch gepressten Saft. Wenn die Eiswürfel aus unsauberem Wasser hergestellt sind, kann dies zu unangenehmen Bauchschmerzen/-krämpfen führen. Am besten nachfragen, viele Restaurants verwenden Mineralwasser für ihre Eiswürfel.


5. Same same but better

Same same but different kannte ich ja schon. In Vietnam haben wir des öfteren same same but better gehört. Nicht täuschen lassen – das ist es meistens nicht.

Denn auch das ist Asien: Das gleiche ist eben doch anders. Das gilt besonders für Klamotten, die man sich auf dem Markt kauft oder beim Schneider anfertigen lässt.

Bei Klamotten, die du auf dem Markt kaufst oder dir beim Schneider anfertigen lässt: Immer probieren. Nicht auf die Grössenangaben verlassen und auch nicht auf das Geschick des Schneiders. Wir Europäer haben einfach häufig ein anderes Verständnis, was wir schön finden und was passt.


6. Sicherheit geht vor

Dass man Reichtum nicht unbedingt mit grossen Klunkersteinen an den Händen, Armen oder Ohren zur Schau stellen sollte, versteht sich ja schon von selbst.

Doch etwas Vorsicht ist sicherlich auch geboten, wenn es um Reisedokumente, Kreditkarten und Bargeld geht. Hier leisten Hotelsafes und praktische Umhängebeutel immer wieder gute Hilfe. Ich trage gerne eine kleine Menge Bargeld in einem leicht zugänglichen Taschenfach (für Getränke, kleine Snacks, Trinkgelder o.ä.) mit mir herum, Karten und weitere Scheine dann gut versorgt als Umhängebeutel (unter dem T-Shirt) oder in einer praktischen Umhängetasche mit verschiedenen Fächern, jeweils mit Reissverschluss gesichert.


7. Mit Hand und Fuss

Wenn es mit Englisch nicht mehr weiter geht, helfen Hand und Fuss – oder auch mal der Google Translator.

Was immer gut ankommt und sehr geschätzt wird ist, einige Worte – wie zum Beispiel Hallo, Danke, Guten Tag, Bitte – in der Landessprache zu lernen. Das öffnet Türen und Herzen. Dabei kommt es auch weniger auf die perfekte Aussprache an, als darauf, dass es von Herzen kommt und du dir Mühe gibst. Mir ist es einige Male passiert, dass die Aussprache wirklich grottenschlecht war – doch das hat zu Erheiterung, einem Schmunzeln oder auch mal einem lauten Lachen geführt. Und damit war das Eis dann auch gebrochen. Also keine Scheu – einfach mal ausprobieren.
Hallo / Tschüss / Willkommen / Sei gegrüsst = Chào
Guten Tag / Guten Morgen = Chào buổi sáng / Ngày tốt lành
Guten Abend = Chào buổi chiều oder einfach Ich grüsse Sie = Xin chào
Auf Wiedersehen = Tạm biệt
Danke = Cám ơn
Bitte = Không có gì


8. Schutz vor Sonnenstrahlen

Ich habe noch in schmerzhafter Erinnerung, wie ich – nach 3 Stunden Mopedfahrt an einem bewölkten Tag – meine purpurrote Haut mit einer Aloe Vera Lotion verwöhnen musste.

Der Schmerz und die rote Haut ist erst mal geblieben. Die nächsten Tage hatte ich ein langärmeliges Shirt an und einen schützenden Schal um den Hals. Sehr unschön bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit und sehr schädlich für die Haut… Damit dir das nicht passiert, creme dich rechtzeitig mit einem hohen Sonnenschutzfaktor ein, trage eine Sonnenbrille und ein Cap oder Tuch für den Kopf – und passe besonders die ersten Tagen ganz besonders gut auf deine Haut auf.


9. No cannot – oder vielleicht doch?

Auf den lokalen Märkten, die es in jedem Viertel gibt, ist es üblich zu handeln.

Zweierlei gilt es dabei zu beachten:

  • Je mehr man das Verhandlungsobjekt möchte (und das auch zeigt bzw. der Händler es spürt) umso schwieriger ist es, einen angemessenen Preis dafür zu bekommen.
  • Und sich besser nicht aufs Handeln einlassen, wenn man das Verhandlungsobjekt eigentlich gar nicht möchte.

Wir haben festgestellt, dass einige Händler mit unverschämt hohen Preisen einsteigen und sehr wütend reagieren, wenn man einen ebenso unverschämt tiefen Preis nennt.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass bis zu 70 % Preisnachlass möglich sind, 50 % sollten es mindestens werden. Besser abends einkaufen gehen, weil die Preise morgens höher sind – klar, der Händler hat den ganzen Tag noch vor sich und steigt tendenziell erst mal höher ein mit seiner Preisforderung.


10. Den Nasen- und Augentest machen

Vietnam hat ein feuchtwarmes Klima, so ist es nicht verwunderlich, dass es manchmal modert und müffelt. Doch gerade beim Bett sind wir sehr empfindlich und es ist uns wichtig, dass es gut riecht und vor allem sauber ist. Deshalb mal kurz den Nasentest machen, wenn du ins Zimmer kommst: An der Matratze riechen, ob das Bett frisch bezogen oder moderig und feucht riecht. Und ob eventuell noch Spuren vom Vorgänger gibt. Das sieht vielleicht erst mal komisch aus und fühlt sich auch so an – doch es hilft.

Falls das der Fall sein sollte, sofort reklamieren an der Rezeption und für Abhilfe sorgen.


 11. Trinkgeld

Wir haben uns während unserer ganzen Vietnamreise gefragt, was wohl ein angemessenes Trinkgeld ist. Bis vor einigen Jahren war es wohl eher unüblich Trinkgeld zu geben, heute wird es in den Touristenregionen fast schon erwartet. Allerdings sollte man die Verhältnismässigkeit wahren. Wir haben es dann so gehalten, dass wir für guten und freundlichen Service ca. 10 % des Rechnungsbetrages gegeben haben.


12. Jeder ist online und die neue Währung heisst Tripadvisor

In Vietnam kann man immer und überall online sein, mit meist stabiler Verbindung. Wifi gibt es in jedem Cafe / Restaurant / Hotel – einfach nur nach dem Wifi Code fragen, falls er nicht auf der Speisekarte steht und beim Einchecken ausgehändigt wird. Auch die Vietnamesen sind digital unterwegs, fast alle haben ein Smartphone in der Hand. Und auch die Touristen sind so unterwegs: Gebucht wird über booking.com, ein Restaurant auf Tripadvisor gesucht und die besten Erlebnisse auf Facebook gepostet. Nicht verwunderlich, dass die neue Währung Tripadvisor heisst und alle Restaurant-/Hotelbesitzer heiss darauf sind, dort eine positive Bewertung zu bekommen. Besonders im Norden von Vietnam hat die Restaurant-Suche über Tripadvisor super geklappt. Wir haben so tolle Restaurants kennen gelernt, die wir anders wahrscheinlich nicht gefunden hätten.

Same same but better

 

 

 

 

 

 

 

 

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